Extraktionsalveole

Nach einer Zahnextraktion kommt es am Alveolarkamm zu horizontalen und vertikalen Dimensionsveränderungen. Etwa 50% der Kammbreite und -höhe resorbieren innerhalb der ersten drei Monate1-3. Dies kann zur Verformung des Kieferkamms und zu anderen Komplikationen führen.

Probleme durch Kieferkammresorption, wenn eine Brückenrestauration das Ziel ist

  • Spalt unter dem Brückenglied
  • Beeinträchtigte Phonetik
  • Beeinträchtigte Äshtetik
  • Hygieneprobleme

 

Probleme durch Kieferkammresorption, wenn eine Implantatinsertion das Ziel ist

  • Nicht genügend verfügbarer Knochen für eine Implantation
  • Notwendigkeit einer anschliessenden invasiven GBR-Behandlung
“Alveolenmanagement mit Geistlich Combi-Kit Collagen fördert den Erhalt des Kieferkammprofils.”
Prof. Maurício Araújo, Maringá, Brasilien

 

Ridge Preservation mit Geistlich Biomaterialien wirkt der Kieferkammresorption entgegen

Die Verwendung von wissenschaftlich dokumentierten Biomaterialien wie Geistlich Bio-Oss® Collagen und Geistlich Bio-Gide® kann Knochenresorptionen nach Zahnextraktion ausgleichen und trägt zum Erhalt des Kammvolumens bei2,3

  • Geringere Anzahl von sekundären Augmentationen bei der Implantatinsertion2.
  • Besserer Volumenerhalt unter Brückengliedern4.

Eine Ridge Preservation mit Geistlich Bio-Oss® Collagen und Geistlich Bio-Gide® verhindert den Verlust von Hartgewebe nach einer Zahnextraktion.

Die folgenden Fälle illustrieren sowohl unkomplizierte als auch fortgeschrittene Verfahren zur Ridge Preservation mit Geistlich Biomaterialien.
Unkomplizierte Fälle können auch von Zahnärzten mit begrenzter Erfahrung in der Knochenaugmentation gehandhabt werden. Fortgeschrittene Fälle hingegen erfordern fundierte chirurgische Fähigkeiten.


Referenzen:

  1. Weng D, et al.: Eur J Oral Implantol 2011; 4(Suppl): S59-S66.
  2. Jung RE, et al.: J Clin Periodontol 2013, Jan; 40(1): 90-98.
  3. Schropp L: International Journal of Periodontics & Restorative Dentistry 2003; 23: 313-23.
  4. Schlee M, et al.: Eur J Oral Implantol 2009; 2(3): 209-17.

 

 

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Verena Vermeulen
Scientific Communication Manager