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News

31. July 2014

Qualität ist nicht nur ein Wort

Viele Hersteller proklamieren, dass ihre Biomaterialien keine potenziell bedenklichen Zellreste enthalten. Eine neue Studie zeigt: Bei Geistlich Bio-Oss® stimmt diese Angabe. Bei anderen Produkten teilweise nicht.

Hohe Anforderungen werden an die Aufreinigung von Knochenersatzmaterialien menschlichen oder tierischen Ursprungs gestellt. Denn Reste von Zellen oder gewissen extrazellulären Komponenten werden mit entzündlichen Reaktionen gegen Biomaterialien in Verbindung gebracht1-4. Zugleich streben die meisten Hersteller nach einer schonenden Reinigung. Je naturbelassener das Material, desto höher das regenerative Potential – so der Gedanke.


Fehlerhafte Angaben bei drei von fünf Produkten

Eine Forschergruppe hat nun an fünf Beispielen histologisch untersucht, ob die Herstellerangaben zur Aufreinigung der Produkte stimmen5. Sind sie wirklich so frei von zellulären Restbeständen wie angekündigt? Bei drei der fünf untersuchten Produkte war das nicht so. Von den xenogenen Materialien entsprach allein Geistlich Bio-Oss® vollkommen den Herstellerangaben.


Auf Sicherheit setzen

Die entdeckten zellulären Reste in drei der fünf Produkte könnten unerwünschte Immunantworten und Fremdkörperreaktionen auslösen, so die Autoren der Studie. Dadurch werde die Sicherheit, Biokompatibilität und Funktion dieser Knochenersatzmaterialien beeinträchtigt.

Dass Geistlich Biomaterialien zu 100 Prozent den Herstellerangaben entsprechen, ist kein Zufall. Das Unternehmen setzte von Beginn an auf einen „integrierten Prozess“. Dadurch hat es die volle Kontrolle über jeden einzelnen Schritt in der Produktion seiner Biomaterialien. Eine Kontrolle, die sich 1:1 in die Qualität und Sicherheit seiner Produkte übersetzt.

 

Referenzen:

  1. Poncelet AJ, et al.: Curr Opin Organ Transplant 2009; 14(2): 168-74.
  2. Bernders KEM, et al.: Trends Biotechnol 2013; 31(3): 169-76.
  3. Brown BN, et al.: Biomaterials 2009; 30(8): 1482-91.
  4. Keane TJ, et al.: Biomaterials 2012; 33(6): 1771-81.
  5. Ghanaati S, et al.: Acta Biomater 2014; dx.doi.org/10.1016/j.actbio.2014.04.017
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