News

10. August 2017

Geistlich Mucograft® zur Verbesserung der Wundreparatur nach Mukosabiopsie

Mukosabiopsien sind erforderlich, um eine definitive histologische Diagnose von potenziell malignen oralen Erkrankungen zu erhalten. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Geistlich Mucograft® eine effektive Option zur Umgehung einer Transplantatentnahme vom harten Gaumen darstellt.

Für die mögliche Früherkennung präkanzeröser und kanzeröser Läsionen ist die Mundhöhle geradezu prädestiniert, da sie einfachen Zugang für eine vollständige Untersuchung bietet. Ein Multicenter-Fallreihe hat eine neue klinische Verwendung von Geistlich Mucograft® zur Verbesserung der Wundheilung nach der Biopsie einer oralen Läsion evaluiert, wodurch eine zusätzliche Lokalanästhesie und ein weiteres chirurgisches Trauma bei der Entnahme eines Transplantats vermieden werden.

Gute Perspektiven für die Zukunft

Trotz der begrenzten Anzahl der beteiligten Patienten (3) hat diese Nachkontrollstudie nach sechs Monaten die Vorteile von Geistlich Mucograft® in Bezug auf die Effektivität der Heilung gezeigt, die anhand der restitutio ad integrum des Weichgewebes im Hinblick auf Farbe, Blutung und Schwellung beurteilt wurde.

Der große Vorteil der Kollagenmatrix hier ist, dass sie sich als brauchbare Alternative zur Entnahme eines palatinalen oder Weichgewebetransplantats für die Behandlung einer oralen Erkrankung sowohl des harten als auch weichen Gaumens erweist, was das chirurgische Verfahren vereinfacht und die Unannehmlichkeiten für die Patienten reduziert.

Referenz:

Laino L, et al.: Int J Clin Exp Med 2017; 10(5): 8363-8368.

Bilder hierzu finden sich unter diesem Link.