Geistlich TauroSept®

Sicherheit in der Anwendung durch ausgezeichnete systemische Verträglichkeit

Taurolidin ist auch als Arzneimittel zur lokalen Behandlung von Infektionen wie der Peritonitis zugelassen; dazu werden bis zu 1000 ml in die Bauchhöhle instilliert und über das Peritoneum vollständig resorbiert. Bislang sind dabei keine systemischen Nebenwirkungen bekannt geworden. Die Sicherheit des Wirkstoffes Taurolidin hat sich auch in klinischen Studien bei intravenöser Langzeitapplikation hoher Dosen (bis zu 20 g täglich) bestätigt. Der Wirkstoff Taurolidin wird im Organismus rasch über die ebenfalls bakterizid wirksamen Metabolite Taurultam und Methylol-Taurinamid zu Taurin, einer endogenen Aminosulfonsäure, CO2 und H2O verstoffwechselt. Es sind daher keine toxischen Effekte für den Fall einer unbeabsichtigen Injektion bekannt bzw. zu erwarten.(21, 6)

 

References:

  1. Browne M K, Leslie G B, Pfirrmann R W. (1976) Taurolin, a new chemotherapeutic agent. J ApplBacteriol. 41: 363–368.
  2. Waser P.G., Sibler E. et al. (1985). Pharmakologie und Toxikologie von Taurolin. In: Taurolin – Ein neues Konzept zur antimikrobiellen Chemotherapie chirurgischer Infektionen. Hrsg.: Brückner W.L. und Pfirrmann R.W., Urban & Schwarzenberg Verlag.