ACT - Autologe Chondrozyten Transplantation

Die Autologe Chondrozyten Transplantation (ACT) ist ein Verfahren zur Behandlung von grossen, isolierten Knorpelschäden. Im Rahmen einer Gelenkspiegelung wird aus einem nicht tragenden Anteil des Gelenkes eine kleine Knorpelprobe entnommen. In einem Labor werden die Chondrozyten aus dem Gewebeverbund herausgelöst und in Kulturschalen vermehrt.

Nach einer Kultivierungszeit von 3 bis 4 Wochen wird die von der Defektgrösse abhängige Zellzahl von ca. 1 Mio. Zellen/cm2 erreicht. In einem zweiten operativen Eingriff wird die Chondro-Gide® mit den Zellen beimpft und in den Defekt eingebracht. Unter den physikalisch-chemischen Einflüssen des Gelenkmilieus bilden die Zellen, begleitet durch eine genau adaptierte Rehabilitation, einen hochwertigen Regeneratknorpel aus, der fast 90% der biomechanischen Eigenschaften von gesundem Gelenkknorpel aufweist (Steinwachs, 2008).

 

Indikationen

  • Chondrale und osteochondrale Läsionen Grad III-IV (Outerbridge-Klassifikation)
  • Osteochondrale Läsionen in Verbindung mit Knochentransplantation
  • Fokale, traumatische Defekte
  • Grösse der Läsion 6.0–12.0 cm2
  • Patienten im Alter zwischen 18–55 Jahren

 

Vorteile der Verwendung von Chondro-Gide® im Vergleich zum Periost

  • Es ist kein zweiter OP-Situs zur Entnahme von Periost erforderlich
  • Reduktion von Hypertrophien
  • Reduktion von Delaminationen
  • Reduktion der OP-Dauer
  • Einfache Handhabung
  • Konstante Qualität der Matrix


Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen zu Chondro-Gide® und ACT.

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Dr. Sanja Saftic
International Product Manager