Orthoss®

Knochenersatz ist nicht gleich Knochenersatz

Menschlicher Knochen gilt in der Behandlung von Knochendefekten noch weitgehend als Goldstandard. Aber sowohl autologe als auch allogene Knochentransplantate bringen verschiedene bekannte Risiken und Nachteile mit sich. Dazu gehören beispielsweise das Risiko einer Krankeitsübertragung, Schmerzen an der Entnahmestelle und die begrenzte Verfügbarkeit oder wechselnde Qualität der Materialien.1,2 Um bei einem Eingriff Qualität und Sicherheit zu gewährleisten, kann die Verwendung eines Knochenersatzmaterials von Vorteil sein.

Mögliche Einsatzbereiche von Orthoss®:

  • Auffüllung und Rekonstruktion aseptischer Knochendefekte, zum Beispiel

    • von Entnahmestellen von autogenem Knochenmaterial
    • nach Frakturfixation
    • nach Osteotomie
    • nach Resektion gutartiger Tumore oder Kürettage von Knochenzysten
    • nach Entfernung eines Metallimplantats in der Wirbelsäulenchirurgie, zum Beispiel zur Rekonstruktion von Wirbeldefekten oder bei interkorporeller Wirbelfusion

  • Arthrodese
  • Behandlung von ausbleibender Bruchheilung und Pseudarthrose
  • Knochenrekonstruktion in der Endoprothetik und Revisionsendoprothetik als Ergänzung in einer kombinierten Knochensubstitution
  • als Auffüllmaterial für Cages oder zur posterior-lateralen Fusion

 

 

Referenzen:

 

  1. Nandi, SK. et al. (2010). Indian J Med Res. 132:15-30.
  2. Kurien, T. et al. (2013). Bone Joint J. 95-B(5): 583-97.

 

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Dr. Sanja Saftic
International Product Manager