Gegenwart einer antralen Pseudozyste und gleichzeitige Implantatinsertion

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Prof. Yong-Dae Kwon
Seoul, South Korea

  

Klinische Herausforderung

Ein Mann mittleren Alters kam mit Wunsch nach Zahnimplantaten in die Praxis. Die Panoramaröntgenaufnahme zeigte einen verschwommenen Schatten im rechten Sinus maxillaris. In der zur weiteren Abklärung angefertigten CBCT-Aufnahme war eine kuppelförmige Verschattung sichtbar, was auf eine antrale Pseudozyste hinweist. Die Restknochenhöhe in der Region des 1. Molaren wäre für einen transkrestalen Ansatz ausreichend gewesen. Doch die Morphologie des Restkieferkamms in diesem Bereich und das Vorhandensein einer antralen Pseudozyste waren keine günstigen Voraussetzungen für eine transkrestrale Sinusboden-Elevation. Deshalb wurde das Vorgehen über ein laterales Fenster gewäh

  

Klinisches Ergebnis auf einen Blick

Ziele

  • Laterale Sinusboden-Elevation mit Geistlich Bio‑Oss Pen® und Geistlich Bio‑Gide®.
  • Augmentation erfolgt gleichzeitig mit Implantatinsertion in regio 16 und 17.
  • Aspiration einer kleinen zystischen Läsion in der Sinushöhle.

Schlussfolgerungen

  • Einzeitige Therapie mit Sinusboden-Elevation.
  • Viel versprechendes klinisches Ergebnis bei der Verwendung von Geistlich Bio‑Oss Pen® und Geistlich Bio‑Gide®.
  • Geistlich Bio‑Gide® ist sehr gut geeignet für die Reparatur einer perforierten Schneiderschen Membran.

Ziel/Ansatz

Um sicherzustellen, dass die Verschattung nichts Anderes als eine asymptomatische antrale Pseudozyste war, wurde eine Sinusboden-Elevationmittels lateralem Fenster geplant. Nach Eröffnung eines Knochenfensters konnte die kleine zystische Läsion mit gelblichem Schleim abgesaugt werden. Während des Eingriffs zeigte sich eine Perforation in der Schneiderschen Membran, die mit Geistlich Bio‑Gide® repariert werden konnte.

Schlussfolgerung 

Geistlich Bio-Gide® ist aufgrund seiner einfachen Handhabung und seiner guten Haftung an der Schneider'schen Membran ein hervorragendes Werkzeug für die Perforationsreparatur. Geistlich Bio-Gide® sollte so zugeschnitten und platziert werden, dass sie die Perforation vollständig abdeckt.