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Periimplantitis

Periimplantäre Infektionen sind pathologische Zustände rund um Zahnimplantate. Mukositis ist eine reversible Reaktion auf Parodontalpathogene und betrifft ausschliesslich das Weichgewebe rund um ein Implantat. Periimplantitis hingegen ist ein destruktiver entzündlicher Prozess, der sowohl Weich- als auch Hartgewebe um ein Zahnimplantat betrifft. Periimplantitis ist schwerwiegender und führt zu Knochenverlust1.

Die typischen Anzeichen und Symptome der beiden Erkrankungen, wie sie in verschiedenen Konsensuskonferenzen diskutiert wurden, können wie folgt beschrieben werden2-8:

Mucositis

  • Blutung bei Sondierung
  • Rötung und Schwellung des Weichgewebes
  • Kein Knochenverlust

Periimplantitis

  • Kraterähnlicher Knochendefekt
  • Blutung und/oder Suppuration bei Sondierung 
  • Keine Implantatbeweglichkeit
  • >4 mm periimplantäre Sondierungstiefe

Eine verlässliche Periimplantitis-Diagnose erfordert das gleichzeitige Vorliegen aller oben aufgeführten Anzeichen und Symptome. Ein Merkmal alleine ist nicht ausreichend für die Diagnose.

“Die chirurgische Behandlung eines durch Periimplantitis verursachten Knochendefekts kann eine GBR, z.B. mit einer Kombination aus Geistlich Bio-Oss® und Geistlich Bio-Gide®, umfassen.”
Prof . Giovanni E. Salvi, Bern, Schweiz

 

Behandlung der Periimplantitis

Eine Periimplantitis sollte systematisch behandelt werden. Die Entfernung bakterieller Plaque mit chirurgischer und/oder nicht-chirurgischer Therapie spielt für den Erfolg eine entscheidende Rolle. So wird ein weiteres Fortschreiten verhindert und der Defekt für regenerative Verfahren vorbereitet9.

Gesteuerte Knochenregeneration mit Geistlich Bio-Oss® und Geistlich Bio-Gide® regeneriert den knöchernen Defekt, nachdem eine Dekontamination der Implantatoberfläche durchgeführt wurde10.

 

References:

  1.  Lang NP, et al.: Ann Periodontol 1997; 2(1): 343-56 (Clinical study).
  2.  Mombelli A, et al., Clin Oral Implants Res 2012; 23 Suppl 6: 67-76 (Systematic review).
  3.  Lang NP, et al., J Clin Periodontol 2011; 38 Suppl 11: 178-81 (Systematic review).
  4.  Lindhe J, et al., J Clin Periodontol 2008; 35(8 Suppl): 282-85 (Clinical study).
  5.  Mombelli A, Criteria for success. Monitoring In: Proceedings of the first European Workshop on Periodontology, (eds.) N.P. Lang & T. Karring, pp. 317–325. London: Quintessence 1994 (Book chapter).
  6.  Mombelli A, Prevention and therapy of peri-implant infections. In: Proceedings of the 3rd European Workshop on Periodontology, (eds.) N.P. Lang, T. Karring & J. Lindhe, pp. 281–303. Berlin: Quintessenz Verlag 1999 (Book chapter).
  7.  Tomasi DP & Derks J, J Clin Periodontol 2012; 39 Suppl 12: 207-23 (Systematic review).
  8.  Zitzmann NU & Berglundh T, J Clin Periodontol 2008; 35(8 Suppl): 286-91 (Systematic review).
  9.  Schwarz F & Becker J, Peri-implant Infection: Etiology, Diagnosis and Treatment. Quintessence Publishing 2007 (Book).
  10.  Schwarz F, et al., J Clin Periodontol 2009; 36(9): 807-14 (Clinical study).
     
Verena Vermeulen
Group Lead Clinical Marketing