Parodontalbehandlung

Eine parodontale Erkrankung ist charakterisiert durch die Zerstörung von parodontalem Gewebe. Wenn die nicht-chirurgische Phase I-Behandlung mit Patientenaufklärung, Plaquekontrolle, Scaling und Root Planing fehlschlägt, sind weitergehende chirurgische Lösungen erforderlich.

Eine gesteuerte Geweberegeneration (Guided tissue regeneration, GTR) mit Biomaterialien ist zur Behandlung parodontaler Defekte effektiver als offenes Debridement alleine1. Bei der GTR wird der Defekt mit dem natürlichen Knochenersatzmaterial Geistlich Bio-Oss® (Collagen) gefüllt und mit der Kollagenmembran Geistlich Bio-Gide® (Perio) abgedeckt.

Natürliches Knochenersatzmaterial sollte:

  • Den knöchernen Defekt füllen und die Taschentiefe reduzieren
  • Höhere klinische Attachmentlevel erzeugen
  • Erhalt und Regeneration des patienteneigenen Knochens und parodontalen Ligaments stimulieren

Kollagen-Barrieremembranen sollten:

  • Das Knochentransplantat stabilisieren
  • Einwachsen des Epithels in den Defekt verhindern
  • Knochenzellen die Wiederbesiedlung des Defekts ermöglichen

 

 

Höherer Attachmentgewinn mit Geistlich Bio-Oss® und Geistlich Bio-Gide® Perio

Die Verwendung eines Geistlich Knochenersatzmaterials zusammen mit der nativen Kollagenmembran Geistlich Bio-Gide® Perio ergibt signifikant bessere Resultate als ein offenes Debridement alleine. Fünf-Jahres-Daten zeigen höhere klinische Attachmentlevel-Gewinne und eine stärkere Reduktion der Taschentiefe1.

 

Referenzen:

  1. Sculean A, et al.: J Clin Periodontol 2007; 34(1): 72-77.
  2. Newman MG, et al.: Caranza's Clinical Periodontology. Elsevier.
  3. Lindhe J, et al.: Clinical Periodontology and Implant Dentistry. Blackwell Munksgaard.
  4. Rateitschak EM, Wolf HF: Farbatlanten der Zahnmedizin. Band 1: Parodontologie. Thieme.

 

 

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Verena Vermeulen
Scientific Communication Manager