Geistlich Bio-Gide® Shape

 

Geistlich Bio-Gide® Shape sollte stets mit einem Knochenersatzmaterial wie Geistlich Bio-Oss® oder Geistlich Bio-Oss® Collagen verwendet werden. Die Fixierung der Geistlich Bio-Gide® Shape Membran ist einfach:

  • Der Zahn wird extrahiert und es erfolgen die üblichen chirurgischen Eingriffe (Kürettage, Deepithelisierung usw.).

  • Der lange Streifen von Geistlich Bio-Gide® Shape wird auf den Knochendefekt (sofern vorhanden) gelegt und sollte diesen vollständig bedecken. Die glatte Oberfläche wird zum Weichgewebe ausgerichtet, die poröse Seite zum Defekt.

  • Die Membran wird unangefeuchtet in die Extraktionsalveole gelegt und mit moderatem Druck am Platz gehalten. Das Anhaften an die Knochenoberfläche wird durch die hydrophilen Eigenschaften der Membran erreicht.

  • Der Defekt wird mit einem Knochenaufbaumaterial, z. B. autologem Knochen oder Knochenersatzmaterial (z. B. Geistlich Bio-Oss® / Geistlich Bio-Oss® Collagen), aufgefüllt.

  • Zum Schließen der Extraktionsalveole werden die beiden seitlichen Flügel der Geistlich Bio-Gide® Shape-Membran mesial oder distal zur Alveole unter die Schleimhaut geschoben.

  • Der obere Flügel sollte lingual / palatinal zwischen Weichgewebe und Knochenwand liegen.

  • Eine oberseitige Fixierung der Membran (z. B. mittels Matratzennaht) kann indiziert sein, um ein Verrutschen aufgrund von Scherbelastung oder Mobilisierung zu vermeiden.

Die allgemeinen Prinzipien des sterilen Arbeitens und der Patientenmedikation müssen bei der Anwendung von Geistlich Bio-Gide® Shape beachtet werden.

*In diesem klinischen Fall wurde eine Geistlich Bio-Gide® Perio (16x22 mm) in die Form einer Geistlich Bio-Gide® Shape zugeschnitten.

 

 

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Verena Vermeulen
Scientific Communication Manager