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27. Februar 2018

Neue Broschüre zeigt Kammerhalt bei ausgedehnten Defekten der Extraktionsalveole

35 Prozent besserer Volumenerhalt, bessere Weichgewebeheilung, gleich viel Knochenneubildung – die xenogenen Biomaterialien von Geistlich haben ihre allogenen Konkurrenten in einer Vergleichsstudie eindeutig geschlagen. Eine neue Broschüre fasst die Highlights für den Kliniker zusammen.

Praxisrelevante Studien durchzuführen, die den zahnmedizinischen Alltag wirklich beeinflussen, ist das erklärte Ziel des iMc Instituts in Houston, USA. Dem renommierten Netzwerk gehören 14 Kliniker in 11 Praxen an. 2015-16 widmete sich das Expertenteam der Frage nach dem besseren Protokoll für den Erhalt des Kieferkamms nach Zahnextraktion: Allograft und künstlich quervernetzte Membran? Oder xenogenes Knochenersatzmaterial mit Kollagenmembran ohne künstliche Quervernetzung? 40 Patienten wurden an zehn Zentren behandelt und über sechs Monate nachkontrolliert. Alle wiesen in der bukkalen Dimension stark geschädigte Alveolen auf, verursacht durch Paro- und Endoläsionen. Ein Härtetest für regenerative Materialien.
 

Eine Studie, exakt auf den klinischen Alltag ausgerichtet

Den Vergleich gewonnen haben eindeutig die xenogenen Biomaterialien von Geistlich – zur Überraschung der an Allografts gewöhnten US-Experten. Die Geistlich Produkte waren mit einer signifikant besseren Weichgewebeheilung und einem stärkeren Volumengewinn bei gleicher Knochenneubildung assoziiert.1 Noch wichtiger: In der mit Geistlich Produkten behandelten Gruppe konnten alle Implantate gesetzt werden. In der Allograft-Gruppe dagegen war in 14% der Fälle eine weitere Knochenaugmentation dafür notwendig. Die von der American Academy of Periodontology (AAP) ausgezeichnete Studie lässt sich hier komplett lesen.
 

Kammerhalt trotz geschädigtem Knochen

Die neue Broschüre «Geistlich Bio-Oss® Collagen und Geistlich Bio-Gide® in Extraktionsalveolen» fasst zusammen, was die Ergebnisse dieser Studie für den Kliniker bedeuten.  Ausserdem illustriert sie an einem Fallbeispiel, wie sich trotz defekter bukkaler Knochenwand das Kieferkammvolumen nach einer Zahnextraktion erhalten lässt.

Wenden Sie sich an Ihren lokalen Partner, um die Broschüre anzufordern.


Referenzen:

  1. Scheyer TS, et al.: J Clin Periodontol 2016; 43(12): 1188-99

Bilder hierzu finden sich unter diesem Link.