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28. Februar 2015

Kammerhalt nach Zahnextraktion: Das Material macht den Unterschied

Geistlich Bio-Oss® ist einem synthetischen Material bei der Ridge Preservation deutlich überlegen, wie eine aktuelle klinische Studie zeigt.

Mit Geistlich Bio-Oss® bleiben die Kammdimensionen nach Zahnextraktion signifikant besser erhalten als mit einem synthetischen Knochenersatzmaterial aus Hydroxyapatit und Silkondioxid. Dies sind die Ergebnisse einer klinischen Vergleichsstudie mit 9 Patienten.

Bei jedem Patienten wurden mindestens 3 frische, intakte Extraktionsalveolen im Oberkiefer wie folgt behandelt:

  • 1 Defekt: Geistlich Bio-Oss® Granulat, abgedeckt mit Gelatineschwamm
  • 1 Defekt: synthetisches Material, abgedeckt mit Gelatineschwamm
  • Übrige Defekte: Kontrollen, gefüllt mit Gelatineschwamm.

Bei den Kontrolldefekten war nach 12 bis 14 Wochen erwartungsgemäss eine deutliche Abnahme des Kammvolumens festzustellen. Nur in 3 Fällen konnten Implantate gesetzt werden. Auch die mit dem synthetischen Material behandelten Alveolen zeigten eine deutliche Konchenresorption, so dass nur in 5 Alveolen eine Implantation möglich war. Am besten blieb das Kammvolumen mit Geistlich Bio-Oss® erhalten (p <0.05 vs. beide Gruppen). Implantate konnten in alle behandelten Alveolen gesetzt werden.

Die Autoren folgerten: Die Wahl des geeigneten Knochenersatzmaterials ist entscheidend für den Therapieerfolg, und Geistlich Bio-Oss® ist besonders gut für die Ridge Preservation geeignet – im Gegensatz zu dem synthetischen Material.