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05. Mai 2013

10 Jahre Osteology: Entwicklung von Lösungen zum Wohl der Patienten

Am Internationalen Symposium in Monaco feiert die Osteology Stiftung 10-jähriges Bestehen. Geistlich Pharma hat 2003 zusammen mit Dr. Peter Geistlich die Stiftung gegründet, um Forschung in der regenerativen Zahnmedizin zu fördern und der Praxis zugänglich zu machen. Kooperationen aus Forschung, Klinik und Industrie haben seither verbesserte Therapieansätze für Patienten ermöglicht.

Am Internationalen Osteology Symposium in Monaco stehen neben Vorträgen und Workshops das 10-jährige Bestehen der Stiftung auf dem Programm. Als Geistlich Pharma 2003 die Stiftung gemeinsam mit Dr. Peter Geistlich gegründet hat, war das Ziel, durch gezielte Unterstützung neue Techniken und Produkte schneller und ausreichend getestet in Kliniken und Praxen zu bringen. Gleichzeitig sollten verbesserte Therapieansätze für Patienten ermöglicht werden. Die Stiftung sollte den wissenschaftlichen Austausch und die Kooperation fördern zwischen Universitäten und Industrie in der oralen Geweberegeneration. Der Fokus lag bei der Gründung darin, die Forschung in der regenerativen Zahnmedizin voranzutreiben.

Grundlage für neue Therapiekonzepte
Nach zehn Jahren Stiftungsarbeit resümiert Paul Note, CEO Geistlich Pharma: Die Ziele wurden erreicht, „sogar übertroffen. Die Stiftung ist heute einer der wichtigsten Treiber für Innovationen in der oralen Geweberegeneration. Zudem hat sich die Stiftung als eine glaubwürdige und unabhängige Institution etabliert.“ Die Stiftung vermittelt heute wissenschaftliche Erkenntnisse auf ihren Symposien so, dass der Praktiker diese in seinem Alltag zum Wohle des Patienten anwenden kann. Die Stiftung hat durch ihre Förderprojekte Lücken, Chancen und Potenziale aufgezeigt und ermittelt, welcher Forschungsbedarf wirklich besteht. So kann die Industrie evidenzbasierte Lösungen schaffen, die der Praktiker braucht. Durch ihre Aktivitäten zur Verbesserung der Forschungsqualität trägt die Stiftung dazu bei, saubere Daten zu schaffen. Auf dieser aussagekräftigen Grundlage kann die Industrie wissenschaftlich fundierte Therapiekonzepte entwickeln.

Neue Lösungen für die Praxis
Von der Osteology Stiftung geförderte Studien haben es ermöglicht, z.B. bei der Weichgeweberegeneration Patienten belastende Eingriffe wie eine zweite Operationsstelle zur Entnahme von eigenem Gewebe zu ersparen. Dies war möglich, da statt des eigenen Transplantats als gleichwertiger Ersatz eine natürliche Kollagenmatrix eingesetzt wurde. In einer anderen Studie haben Kliniker Ansätze zur Behandlung von entzündlichen Erkrankungen an Implantaten untersucht. Die Ergebnisse daraus sind bereits in die Praxis eingeflossen. Eine weitere von der Osteology Stiftung geförderte Studie zeigt auf, dass bei der Verwendung von Knochenblöcken der gleichzeitige Einsatz von Knochenersatzmaterial und Kollagenmembrane den Schwund des eingesetzten Knochenblocks reduziert. Dieses Vorgehen hat sich mittlerweile in der Praxis durchgesetzt.